Veranstaltung zum Gedenken an die deutschen Opfer des 27.01.1945


27. Januar 2010, Schneesturm, minus 8 Grad Celsius, Landkreis Barnim in Brandenburg

Kameraden der NPD und weitere Nationalisten aus dem Landkreis Barnim kämpfen gegen den Schneesturm an. Sie erkämpfen sich einen Weg zu einem der vielen Denkmäler, die an den Aderlaß unseres deutschen Volkes für die Freiheit des Vaterlandes erinnern. Ein Denkmal für die gefallenen Söhne unserer Heimat, daß an die Toten der Freiheitskämpfe während des „zweiten dreißigjährigen Krieges“ zwischen 1914 und 1945 erinnert.

Die Fackelträger voran. Plötzlich, aus der undurchdringbaren Mischung aus Schnee und Dunkelheit erscheint das nahende Ziel im Schein der Fackeln. Der Stein des Gedenkens.

Fackelträger aufgestellt, zwei weitere Kameraden voran. Sie legen das große, winterlich geschmückte, Gebinde nieder. Zwei Kameradinnen entzünden links und rechts davon Grablichter.

Aufgestellt. Der Redner ergreift das Wort. Fast schneidet der Schneesturm ihm die Worte ab. Doch seine Stimme wird lauter und erhebt sich über das feindliche Pfeifen des Windes.

„Deutsche Frauen und Männer, Kameradinnen und Kameraden,

während Berufsbetroffene heute wieder kollektiv ihre Papiertaschentücher aus der Tasche holen und an ihren eigens dafür geschaffenen Kranzabwurfstellen ihrer eigenen Religion huldigen, stehen wir, volkstreue Bürger des Landkreises Barnim, hier um ein Zeichen zu setzen, daß man an diesem Tag auch anders Gedenken kann und muß. Wir stehen hier, weil wir ebenso Opfer zu beklagen haben. Nur rücken unser Opfer für den Kult eines „außerwählten Volkes“ immer mehr ins Abseits. Ja man verschweigt und beleidigt unsere Helden die zu Opfern wurden. Immer öfter verbietet oder stört man sogar das Gedenken an sie.

Deshalb ist es unsere Aufgabe, diesem schändlichen Verhalten entgegenzutreten.

Auch am 27. Januar 1945, der hier nur stellvertretend für alle Tage des Krieges stehen soll, gab es ungezählte Verbrechen durch Mord, Vertreibung, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit an den Deutschen. Dieser Opfer Gedenken wir heute hier.

Stellvertretend für den Kampf aller Kämpfer gegen die Unterdrückung des deutschen Volkes stand zum Beispiel auch der Soldat Josef Schindler, ja ihr habt richtig gehört, Nachname Schindler, seinen Mann. Er wurde am 30. Mai 1921 in Fürstenfeldbruck geboren. Bei der Verteidigung Schlesiens gegen die anrennenden Bolschewisten, fiel er am 27.01.1945 in der Nähe von Rädlitz (Gemeinde Steinau an der Oder / Niederschlesien). Seinen Namen rufen wir heute, stellvertretend für die vielen anderen deutschen Opfer, in die Nacht.“

JOSEF SCHINDLER – ICH RUFE DICH“

HIER – rufen die Kameraden.

„Dieses Gedenken heute ist der Anfang einer neuen Tradition, die wir heute im Barnim begründen wollen. Tragt diese Idee an andere Kameraden im Land weiter. Mögen einst in allen Gemeinden die Bürger sich am 27. Januar eines jeden Jahres versammeln, um den eigenen Opfern zu Gedenken und um der „Holocaust-Industrie“, wie sie der Jude Finkelstein in seinem gleichnamigen Buch beschrieben hat, etwas entgegensetzen.

Wir wollen jetzt eine Schweigeminute abhalten.“

Mützen ab. Der Schnee peitscht über das unbedeckte Haupt. So mancher mag sich vorstellen, wie unsere verschleppten Soldaten in Sibirien die Winter in Gefangenschaft erlebt haben. Nur stehen wir heute hier mit moderner Kleidung und ordentlich genährt. Nein, man kann es sich nicht wirklich vorstellen wie sehr sie gelitten haben.

Die Schweigeminute ist beendet. Ein letzter Gruß jedes einzelnen an die Toten. Die Gedenkfeier wird beendet.

In kleinen Gruppen wird das Gelände verlassen. Später trifft man sich noch bei Tee und Gebäck und lauscht den Erzählungen. Fast jede Familie der anwesenden Nationalisten hatte Opfer zu beklagen.

Die heute begonnene Tradition werden wir in den nächsten Jahren fortsetzen, auch gegen den Widerstand einiger ehrlosen Gesellen, die uns versuchen daran zu hindern.




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