@ SPD-Ness -> Klarstellung zur Falschdarstellung
Quelle: Tagesspiegel
Zitat:
| Ness: Neonazis immer aggressiverNach Beobachtungen der Brandenburger SPD tritt die rechtsextremistische NPD im Land immer offensiver und aggressiver auf. Generalsekretär Ness sieht dahinter eine langfristige Strategie. (27.09.2006, 17:00 Uhr)
Potsdam – “Gut geschulte Kader” würden zu Veranstaltungen etwa von demokratischen Parteien geschickt, um dort ein Forum für sich zu schaffen, sagte SPD-Generalsekretär Klaus Ness. In Brandenburg habe die NPD eine langfristige Strategie, um Parteistrukturen zu schaffen. Besonders im Süden und Osten des Landes treibe sie den Aufbau voran. |
Vielen Dank für die Blumen. Hoffentlich bekommen Sie nun nicht Ärger mit ihren Parteifreunden. Schließlich geben Sie hier zum erstenmal zu, dass hinter und in der NPD doch Leute mit Geist und Niveau stecken. Dies entspricht doch so garnicht der Art in der man sonst versucht die NPD in die Ecke dummer und schlagender Glatzen zu stecken.
Zitat:
| Erst kürzlich hatten Neonazis eine Veranstaltung der SPD in Erkner gestört. Vor dem Oberstufenzentrum in Fürstenwalde wurden NPD-Flyer und die Schulhof-CD verteilt. |
Falsche Darstellung im Bericht. ![]()
Die SPD hat interesseierte Bürger eingeladen….und in der NPD gibt es eben besonders politisch interessierte Bürger. Die Veranstaltung war öffentlich und für jeden zugänglich. Es wurde auch die Veranstaltung nicht gestört. Logischerweise hätte die SPD doch den Saal dann bestimmt schnell von ihren Schlägern räumen lassen. Im Übrigen waren die Veranstaltungen in Fürstenwalde und Erkner völlig unabhängig voneinander und an unterschiedlichen Tagen.
Zitat:
| Ness betonte, die Rechtsextremisten verfolgten durch das Auftauchen auf Diskussionsveranstaltungen eine Doppelstrategie. Zum einen sollten Teilnehmer eingeschüchtert werden. Zum anderen ergriffen Neonazis auch das Wort, um die jeweilige Veranstaltung “umzudrehen”. |
Wenn man zu einer Diskussion einlädt geht der Bürger davon aus das auf dieser Veranstaltung diskutiert werden soll. Wenn die SPD aber vorgebrachten Argumenten nichts entgegen zu setzen hat dann ist das wohl eher ein Problem der SPD und ihrer “ungeschulten Kader”. Natürlich müssen Sie jetzt wieder in die “EINSCHÜCHTERUNGSMOTTENKISTE” greifen. In Erkner zumindest war wohl keiner von einer Minderheit eingeschüchtert.
Zitat:
| Diese “Methoden erinnern an die Vorgehensweise der SA in der Endphase der Weimarer Republik”, sagte Ness. Er warnte, die Doppelstrategie werde in Zukunft vermehrt zur Anwendung kommen. |
Völliger Schwachsinn. Wenn die Argumente fehlen kommt die Angstmacherei aus der “80 Jahre her” Kiste.
Zitat:
| Richtiger Umgang mit RechtsextremenDarauf sollte der jeweilige Veranstalter souverän reagieren, indem er die Naziaktionen als “rechtsextremistische Agitation” entlarve. Dafür müssten die Organisatoren aber geschult werden. Ness wies darauf hin, dass die Bundes-SPD Informationsmaterial zur Ideologie und Strategie der NPD erarbeitet habe. Überschritten die Rechtsextremisten Spielregeln der Diskussion sowie Gesetze, müsse natürlich vom Hausrecht Gebrauch gemacht und die Polizei alarmiert werden. |
Also doch…lange befürchtet und hier öffentlich bestätigt:
DIE SPD HAT BILDUNGSLÜCKEN!!!
Nun kann man darüber grübeln ob das an der verfehlten Bildungspolitik der letzten Jahre liegt die in den letzten Jahren bei der SPD “zurückgeschlagen” hat.
Vielleicht liegt es aber auch an der verdrehten Wahrnehmung der Rot-Bonzen. Diese Form der Wahrnehmung erinnert mich stark an die Genossen der DDR. Was aus ihnen geworden ist hat uns die Geschichte gezeigt und Geschichte wiederholt sich…sagt man.
Zitat:
| Ness zufolge gibt es in Brandenburg bereits Gegenden, in denen niemand NPD-Gefolgsleuten mehr widerspreche. Durch aggressives Auftreten der Anhänger werde die Partei zwar nicht mehrheitsfähig, aber zunehmend “unantastbar”. (tso/ddp) |
Vielleicht ist es aber auch so: Die Bürger haben erkannt das nur die Nationale Opposition wirkliche Lösungsvorschläge für ihre Sorgen und Nöte hat. Vielleicht liegt es ja an den “gut geschulten Kadern” die wissen wovon sie reden und die an der Basis im Leben stehen.
Die Angstmacherein schon wieder mit der “AGGRESIVITÄTSKEULE” können Sie sich sparen. Oder wollen Sie behaupten, dass die knapp 40% NPD-Wähler in einigen Landkreisen in MV dazu gezwungen wurden NPD zu wählen?
Die etablierten Parteien haben Angst. Die Verzweiflung steht ihnen in den Augen geschrieben. Gut so…weiter so.
Julius Färber