Joachimsthal: Kinderschutz nicht mehr gewährleistet
Die NPD hatte den Fall des Kinderschänders Werner K. im vergangenen Jahr bereits aufgegriffen, hatte darauf hingewiesen, daß man weder in Joachimsthal noch anderswo derartig gefährliche Gestalten haben möchte. Wir sprachen uns gegen den horrenden Aufwand einer Tag-und-Nacht-Bewachung aus, da uns nicht einleuchten wollte, warum die Gemeinschaft für die kranken Neigungen einiger Weniger aufkommen soll. Konsequent forderten wir eine dauerhafte Sicherungsverwahrung für diesen Mann.
Nun wurde die überaus teure Dauerbewachung des Werner K. eingestellt, aber nicht durch eine Sicherungsverwahrung ersetzt, sondern durch Narrenfreiheit. Er muß sich nur alle zwei Wochen bei seinem Bewährungshelfer melden, ansonsten kann er machen, was ihm Freude bereitet.

Noch vor nicht mal einem Jahr wurde er von Gutachtern als besonders rückfallgefährdet eingeschätzt und nun solch ein Urteil! Ein Skandal, der auch den letzten Glauben an den Rechtsstaat BRD beseitigt. Eltern müssen sich wieder Gedanken machen, wie sie ihre Kinder sicher zur Schule bekommen. Wie lange wird es dauern, bis Joachimsthal oder eine Nachbargemeinde auch einen Fall eines getöteten und vergewaltigten Kindes beklagen muß?
Dann kann man nicht mal Werner K. die Schuld geben, sondern diesem perversen System, das solch ein Unrecht zuläßt. In was für einer Welt leben wir eigentlich, in der Triebtäter quasi im Freiluftlabor gehalten werden und man abwarten muß, wann sie wieder zuschlagen?
Dieser Fall macht deutlich, daß die sicherheitspolitischen Ansichten der Systemparteien und der NPD konträr zueinander verlaufen. Während die Altparteien den Tätern immer wieder Gnade vor Recht ergehen lassen, fordern wir endlich effektiven Opferschutz.
Nicht irgendwelche gestörten Gestalten bedürfen des Schutzes der Gemeinschaft, sondern unsere Kinder.
Die NPD fordert ein grundsätzliches Umdenken in der Sicherheitspolitik. Die bisher praktizierte Samthandschuhpolitik hat dazu geführt, daß immer mehr Irre unser Land bevölkern und die Straßen unsicher machen.
Um Brandenburg wieder sicher zu machen, wird sich die NPD im Potsdamer Landtag für folgende Forderungen stark machen:
- Ausbau der Polizeistrukturen im Land Brandenburg – der Handlungsradius der Einheiten muß wieder kleiner werden
- Rücknahme der Rotstiftpolitik! Jeder Landesteil muß über die erforderlichen polizeilichen Kompetenzbereiche verfügen!
- Verbesserung der personellen und materiellen Ausstattung der Polizei
- Beendigung der Samthandschuhpolitik, bei der Schwerverbrechern, Kinderschändern und Vergewaltigern Hafturlaub und Freigang gewährt wird.
Es muß sichergestellt werden, daß verurteilte Kinderschänder oder Kindesmörder nie wieder die Gelegenheit erhalten, unsere Kinder zu gefährden!
Flugblatt zur Joachimsthal-Kampagne 2008
Filmbericht zur Demo Joachimsthal 2008