Den demokratischen Tätern auf der Spur
Wahlkampf ist eine anstrengende Geschichte. Er erfordert viel Fleiß, persönlichen Einsatz und vor allem kostet er auch viel Freizeit.
Um so ärgerlicher ist es, wenn Plakate, die in mühevoller Arbeit durch unsere Kameradinnen und Kameraden angebracht wurden, auf wundersame Weise binnen kürzester Zeit wieder spurlos verschwinden. So geschehen, unter anderem auch in unseren schönen uckermärkischen Städtchen Prenzlau.
Wie der Zufall es so wollte, bemerkten unsere Kameraden am Freitagabend, den 11.09.09, daß sich verdächtige Gestalten durch unser Städtchen bewegten und sich handwerklich so an unseren Plakaten zuschaffen machten, daß die Plakate bedingt durch die Schwerkraft zu Boden fielen.
Unsere Kameraden informierten telefonisch die Polizei und stellten die zwei NPD-Plakatesammler männlichen Geschlechts, mit dem Hinweis, daß eine Flucht sinnlos wäre, da die Polizei schon unterwegs sei und sie sich das Kennzeichen des Kraftfahrzeuges schon notiert hätten. In der Diskussion die sich dann bezüglich der ungewöhnlichen Sammelleidenschaft der beiden Männer entspann, entpuppten sich beide Sammler als Anhänger der demokratischsten aller Parteien, der Partei „Linkes Ding“, oder so ähnlich. Nun ist das auch nicht so außergewöhnlich und überrascht keinen so richtig wirklich.
Also weiter. Die Sammler und Anhänger der Partei „ Linkes Ding“ setzten dann noch einen oben drauf.
Nachdem der Fall vor Ort zur Anzeige gebracht wurde und alle ihrer Wege gingen bzw. fuhren , machten sich unsere Kameraden darüber Gedanken, ob sich die eifrigen Sammler wirklich nur mit einem unserer Plakate zufrieden geben würden, denn in den letzten Tagen wurden viele unserer Plakate weggesammelt.
Sie fuhren ihnen also unauffällig hinterher und als der Scheinwerferkegel ihres Autos auf ein geöffnetes Garagentor traf , stand dort angelehnt ein eingesammeltes Plakat des Bürgermeisterkandidaten der Stadt Prenzlau, Hendrik Sommer, daß sofort durch die eifrigen Sammler der Partei „Linkes Ding“ aus der beleuchteten Zone entfernt wurde und in die Garage verschwand. Man muß dazu wissen, daß am 27. September in Prenzlau auch Bürgermeisterwahlen stattfinden und der „parteilose“ Herr Sommer, unterstützt durch einige SED/DDR-Nachfolgeparteien, gegen den noch amtierenden Bürgermeister der Stadt Prenzlau und Mitglied der Partei PDS-II „Die Linke“, Herr Moser kandidiert. Herr Moser ist dafür bekannt, daß er sich gerne von Frauen verhauen lässt, daß aber nur nebenbei.
Lange Rede kurzer Sinn.
Um ihre Raritäten vor gierigen Blicken zu schützen, wurden die Garagentore sofort von den beiden eifrigen Sammlern verschlossen. Eine Besichtigung ihrer Schätze durch unsere Kameraden wurde von ihnen kategorisch abgelehnt und auf eine Diskussion zum Thema Demokratie im Wahlkampf oder wie führt man einen anständigen Wahlkampf, wollten sich beide Plakatphilatelisten auch nicht einlassen.
Kopfschütteln verließen unsere Kameraden dann den Ort des Grauens.
Soviel zum ehrlichen Wahlkampf der Partei “ Linkes Ding“
NPD-Ortsbereich Prenzlau