BOMBENANSCHLAG IN BIESENTHAL


logo.jpgIn der Nacht vom 25. zum 26. Aug. 2008 detonierten in Biesenthal auf dem Grundstück des NPD-Kandidaten für die örtliche Stadtratswahl, Mike Sandow, zwei unter den Fahrzeugen angebrachte Autobomben. Es wurden zwei KFZ, ein PKW-Einstellplatz und zwei Fahrräder zerstört; zwei Kinderfahrräder wurden erheblich beschädigt; die Polizei ermittelt.

Einem glücklichen Zufall ist es zu verdanken, daß die Flammen des brennenden Einstellplatz nicht auf das Wohnhaus der Geschädigten übergriffen, in dem zwei Erwachsene und zwei Kinder schliefen.

Dieser Anschlag, bei dem durch glückliche Umstände keinen Verletzten zu beklagen sind,ist die logische Folge der durch Politik und Publizistik im Lande permanant propagierten  “Nulltoleranz” gegenüber “rechts” und insbesondere gegen die NPD. Es war nur eine Frage der Zeit, bis einfach gestrickte und politisch ausreichend verhetzte Gemüter im medialen  “Kampf gegen rechts” eine Aufforderung zu konkretem Handeln sehen würden. Solange Nationaldemokraten von interessierter Seite aus niederen politischen Beweggründen straffrei als Quasi-Verbrecher denunziert werden können, werden kriminelle Übergriffe auf NPD-Mitglieder billigend in Kauf genommen.

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Daß heute so gut wie keine märkische Tageszeitung über diesen Anschlag berichtete, fügt sich nahtlos in das Bild. Es waren offenbar die falschen Opfer und die falschen Täter. Sollten die Täter gefaßt werden, werden wir mit Interesse verfolgen, ob die Anklage, falls es eine gibt, auch auf “versuchten Mord” lautet, also jenem Vorwurf, dem sich als “rechts” eingestufte Täter bereits bei geringeren Vergehen gegenübersehen.

Birkenwerder, den. 27. 08. 2008

Thomas Salomon

Pressesprecher

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