Bernauer Netzwerk für Intoleranz und Verklemmtheit in Aktion


Julius sagt:Am 10.07.2008 fand in Schönow bei Bernau ein “Informationsabend zu Aktivitäten von Nazis” statt. Eingeladen dazu hatte das “Bernauer Netzwerk für Toleranz und Weltoffenheit”. Ihre “Toleranz und Weltoffenheit” beschrieb das “Netzwerk” bereits in der Einladung etwas genauer. Dort hieß es “Personen, die der rechtsextremen Szene zugehörig sind, antisemitische, fremdenfeindliche und rechtsextreme Äußerungen tätigen, oder in der Vergangenheit durch fremdenfeindliche und rechtsextreme Straftaten aufgefallen sind, werden durch die Veranstalter kraft Hausrecht des Veranstaltungsortes verwiesen.” ANTI-Faschisten selektieren also?

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Gut…irgendwie ist das auch wieder verständlich. Schließlich ist es in der Vergangenheit den bösen “Nazis” immer wieder gelungen, die Lügen und schlechten Argumenten der Veranstalter vor dem Bürger wiederholt zu entlarven. Klar…schließlich haben wir nun mal die besseren Argumente. Warum sonst möchte man uns auf solchen Veranstaltungen nicht haben.

Bereits vor dem Eingang des Veranstaltungsortes kontrollierte die Staatsmacht in Zivil einige “verdächtige” Besucher. Am Eingang und im Raum nahm die Bernauer Antifa die Selektion vor. Darunter auch der bekannte Antifa Schulz. Ca 50 Menschen fanden sich ein. Davon die ersten Reihen, also ca die Hälfte der Teilnehmer, besetzt mit den eigenen Claqueuren der ewigen Berufsbetroffenen und Dauerverfolgten. Eine weitere Teilnehmergruppe bestand hauptsächlich aus den aus Berlin zugezogenen “Neuschönowern”. Ur-Schönower waren 6 anwesend. Der Rest wurde von unseren Leuten gestellt. Schließlich wollten wir doch sehen, welche Dummheiten heute wieder unter das Volk gestreut werden.

Die Veranstalter glänzten mal wieder durch reichlich Unwissenheit. Versprochen waren Informationen über “Naziaktivitäten in Schönow und Umgebung”. Geboten wurde nichts Neues. Es folgte die übliche Taktik wie auf allen solchen Veranstaltungen. Es werden aus dem Zusammenhang gerissene Zitate einiger NPD-Funktionäre vorgetragen. Dann wird vor “Nazis” gewarnt, gegen sie gewettert und geflucht, Lügen erzählt und Spekulationen unter das Volk gemischt. Das war es dann aber auch schon. Informationen über “Nazi”-Aktivitäten in Schönow und Umgebung gab es nicht. Als besonders wichtig allerdings empfand man wohl, das gelegentlich angeblich “Nazis” mit ihren Familien in eine ortsansässige Gaststätte einkehren um dort zu essen und zu trinken, oder auch mal eine Feierlichkeit abzuhalten. Diese Information hat allerdings niemanden erschüttert. Schließlich gehen Nazis auch zum Friseur, zum Bäcker, zum Fleischer, zur Autowerkstatt, in den Einkaufsladen und, und, und…

Die Qualität und der Wahrheitsgehalt der Veranstaltung wurde durch die Aussage eines, wie er sich selbst vorstellte, “freien Dozenten” am deutlichsten vorgeführt. Er stellte unter anderem die Behauptung auf, daß das Hakenkreuz von Adolf Hitler erfunden wurde. Na dann….. ;-)

Wenn Dummheit weh tun würde, dann müßten diese Typen eigentlich den ganzen Tag am schreien sein“, meinte einer der bürgerlichen Gäste, der uns nicht als Angehöriger des “rechten” Lagers bekannt ist, im Anschluß.

Zumindest wurde wieder eins klar. Die Veranstaltung war offenbar so peinlich, dass die sonstige eigene belobhudelei bisher ausblieb. Weder die üblichen Angehörigen des BRD-Schweinejournalismus noch die ANTI-Faschisten haben sich zu der Veranstaltung bisher geäußert. Es ist aber wohl davon auszugehen, daß dies nun unverzüglich nachgeholt wird….gelle.

Informationen zum “Hakenkreuz” gibt es hier.




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