8. Mai 1945 – Das Ende der „deutschen Barbarei“ und der Anfang der alliierten Barbarei an Deutschen
65 Jahre 8. Mai – Das Ende der deutschen Barbarei so, oder so ähnlich lassen Selbsthasser auf vielen Plakaten in der Bernauer Innenstadt von sich tönen! So ruft die lokale Antifa anlässlich des 65. Jahrestag der „Befreiung“ vom „Faschismus“ in Deutschland, zu mehreren Aktionen auf. Teilnehmer werden wieder jene sein, welche schon vor Jahren ihr Gehirn zum Selbstdenken abgegeben haben. Denn mit Verstand hat solcherlei Verhalten nichts zu tun, wenn man Menschen als Befreier ansieht, die dazu aufriefen, alle Deutsche zu töten, Frauen wie Kinder, wie einst Ilja Ehrenburg zum Besten gab. Viele dieser Schandtaten wurden dann auch zur bitteren Wahrheit für die deutsche Zivilbevölkerung, siehe Nemmersdorf, ein Ort unter vielen, der fast komplett ausgelöscht wurde. Insgesamt gab es, seriöser Schätzungen zufolge, 8,8 Mill. deutsche Opfer zu beklagen. Diese setzten sich aus 4 Mill. Verhungerte, 2,8 Mill. Vertreibungsopfer 1,6 Mill. Tote unter den Kriegsgefangenen 0,3 Mill. Besatzungsopfer der sowjetischen Armee, und 0,1 Mill. Todesopfer in sowjetischen KZs, wie Sachsenhausen, welches noch bis 1950 betrieben wurde, zusammen. Natürlich reagieren diese Verblendeten sofort mit dem Argument, „die Deutschen haben damit angefangen.“
Daß aber Deutschland nicht allein die Schuld am Ausbruch des zweiten Weltkrieges trägt, machen einige Aussagen englischer sowie polnischer Persönlichkeiten, während und sogar bereits weit vor dem 2. Weltkrieg klar. So vermerkte der polnische Präsident Pilsudski bereits 1930, in der polnischen Zeitung die Liga: „Der Kampf zwischen Deutschland und Polen ist unausbleiblich. Wir müssen uns dazu systematisch vorbereiten. Unser Ziel ist ein neues Grunwald, aber diesmal ein Grunwald in den Vororten von Berlin.“ In der polnischen Zeitung Mosarstwowiez, gab er 1930 erneut zu verstehen, dass der Krieg zwischen Polen und Deutschland nicht vermieden werden kann. Und diese Sätze fielen zu einem Zeitpunkt, als es noch keine hitlerischen „Eroberungspläne“ gegen den Osten gab, sondern zu Zeiten, als noch die, so hoch gelobte erste deutsche Republik von Weimar bestand. Churchill hielt sich ebenso wenig mit entlarvenden Äußerungen zurück, welche diejenigen Protagonisten erkennen lassen, die viel Interesse an einem Flächenbrand in Europa hatten. So schwadronierte Churchill 1940, dass der Krieg nicht gegen Hitler, sondern gegen Deutschland geführt wird. Und 1946, gab er zu Protokoll: „Der Krieg ging nicht allein um die Beseitigung des Faschismus, sondern um die Erringung der Absatzmärkte. Wir hätten, wenn wir gewollt hätten, ohne einen Schuß zu tun, verhindern können, dass der Krieg ausbrach. Aber wir wollten nicht.“ Ähnlich äußerte sich der Staatssekretär Sir Robert Vansittart in einem Brief vom 06.09.1940 an den Außenminister Eden:“ Der Feind ist das deutsche Reich und nicht etwa der Nazismus, und diejenigen, die das bislang noch nicht begriffen haben, haben überhaupt nichts begriffen…“ Dies sind hier nur einige Zitate bezüglich der Kriegsschuld, welche heute noch in den Archiven zu finden sind.
Aber selbst wenn der 2. Weltkrieg allein von Deutschland ausgegangen wäre, stellt die immer wiederkehrende Argumentation der selbsternannten Gutmenschen und Antifaschisten, „die Deutschen fingen ja an“, einen Straftatbestand dar. Denn die Billigung einer Straftat als Vergeltung nach einer vorausgegangenen Straftat ist Selbstjustiz. Und Selbstjustiz ist hier zu Lande strafbar und dies zu billigen ebenso. Dennoch ist unser Land heutzutage so dekadent geworden, dass unsere Antifaschisten mit solchen perfiden Äußerungen, hinsichtlich unserer eigenen Opfer, nichts zu befürchten hätten. Insgesamt ist es auch nicht mehr verwunderlich, dass der 8. Mai als Tag der Befreiung gefeiert wird. Doch wir volkstreuen Deutschen kennen die Wahrheit und feiern den 65. Jahrestag der Befreiung von Leib und Leben auch diesmal nicht, sondern trauern um unseren, durch Vertreibung und Mord, zu Tode gekommenen deutschen Volksangehörigen.
Quellen und weiterführende Literaturempfehlungen zum Thema:
Dokumente zur Vorgeschichte des Krieges. Auswärtiges Amt, Carl Hermanns-Verlag
Prof. Bolko Frhr. v. Richthofen: Kriegsschuld 1939-1941, Arndt-Verlag
Prof. Helmut Schröcke: Der Zweite Weltkrieg. Ursachen, Hintergründe, Kriegsschuld, Folgen, Grabert-Verlag
Klaus-Rainer Woche: Deutschland und die Kriegsursachen, Türmer-Verlag
Udo Valendy: Wahrheit für Deutschland. Die Schuldfrage des zweiten Weltkrieges (Bei diesem Werk unternahm man dreimal den Versuch, es zensieren zu lassen, welches jedoch immer wieder misslang, da man einsehen musste, dass es der Wissenschaftlichkeit entspricht)
Gerd Schultze-Rhonhof: 1939.Der Krieg, der viele Väter hatte, Olzog-Verlag
Dr. Olaf Rose u. Dr. Rolf Kosiek: Der Große Wendig. Richtigstellung zur Zeitgeschichte, Band 1-4, Grabert-Verlag
Heinz Nawratil, Die deutschen Nachkriegsverluste
www.vorkriegsgeschichte.de (Weltnetzseite zum Werk von Gerd Schultze- Rhonhof)